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Mit der Triggerpunkttherapie schmerzhafte Verhärtungen im Bindegewebe auflösen

Mit Rücken- und Nackenschmerzen kämpfen viele Menschen. Grösstenteils sind solche Beschwerden alltags- und berufsbedingt und die Folge unserer modernen Lebensweise. Zu wenig Bewegung oder eine Überbelastung durch langes Sitzen sind häufige Auslöser. Das kann sich zu krankhaften Veränderungen an den Faszien und Muskeln auswachsen und verursacht dann starke Schmerzen. Die Behandlungsmethoden für solche Beschwerden sind vielseitig. Mit der Triggerpunkttherapie stellen wir dir hier eine Möglichkeit vor, die Schmerzen zu lindern.

Wann entstehen Schmerzen in Nacken, Rücken und Schulter?

Der menschliche Körper besteht zu mehr als fünfzig Prozent aus myofaszialem Gewebe, das die Muskeln und Faszien einschliesst. Bei Fehlbelastungen, Bewegungsarmut, Überdehnung oder einer konkreten Überlastung verändert sich das Gewebe. Die Muskeln verkürzen und verhärten sich, die darum herum liegenden Faszien verkleben und verlieren ihre Flexibilität. Das kann ganze Bereiche betreffen oder bestimmte Punkte.

Letztere sind Schmerzpunkte, die du leicht im Rücken, Nacken oder an der Schulter ertasten kannst. Sie entstehen auch durch Zerrungen, Verletzungen oder bei einer Verstärkung der Bewegung beim Sport. Übst du auf diese Stelle einen gewissen Druck aus, verspürst du einen stechenden kurzzeitigen Schmerz, der deine Beweglichkeit beeinträchtigt. Ebenso verursachen Triggerpunkte ausstrahlende Schmerzen, sodass du Beschwerden in anderen Bereichen wahrnimmst. Dabei handelt es sich um einzelne Verklebungen in den Gewebsschichten, die Muskeln und Organe umhüllen. Diese müssen dann wieder gelöst werden, um die Beschwerden zu reduzieren.

Wie können Verspannungen gelöst werden?

Verspannungen und Triggerpunkte kannst du mit speziellen Behandlungstechniken lösen. Über die Schmerzpunkte findet ein Therapeut heraus, welche Bereiche betroffen sind. Sie spielen immer eine Rolle, wenn es um Beschwerden am Bewegungsapparat geht, entsprechend nicht nur, wenn du verspannt bist, sondern auch bei Bandscheibenvorfällen, Arthrosen oder rheumatischen Problemen. Eine dauerhafte Fehlbelastung führt zu Muskelverhärtungen. Gleiches bewirkt auch die entlastende Schonhaltung, die du einnimmst, um den Schmerz zu umgehen.

Diese problematischen Prozesse in Muskeln und Faszien werden verstärkt, wenn Angst, Hektik oder Stress hinzukommen. Die Triggerpunkte bilden Stellen in Rücken, Nacken und Schulter, an denen sich die Muskulatur nicht mehr ausreichend regeneriert. Das verursacht Verhärtungen oder vom Punkt fortgeleiteten Schmerz in andere Körperregionen. Diese Bereiche müssen direkt behandelt werden, etwa durch einen Dehntest oder der Zuordnung der einzelnen Schmerzpunkte, die dann behandelt werden. Es gilt, die Verhärtungen wieder aufzulösen und das verklebte und eingeschränkte Fasziengewebe aufzulockern und wieder zu verflüssigen.

Wie äussern sich die Schmerzen bei myofaszialen Verklebungen und Triggerpunkten?

Die Art der Beschwerden ist überall im Körper ähnlich. Die typischen Stellen, die durch Fehlbelastungen verhärten, können einzelne Schmerzpunkte bilden, die spürbar auf Druck reagieren, oder Triggerpunkte, die einen Übertragungsschmerz verursachen. Du nimmst die Symptome dann als stechenden Schmerz, als Ziehen oder Brennen wahr. Auch ein Gefühl der Kraftlosigkeit tritt auf, während die Stelle in Rücken und Nacken empfindlicher reagiert. Die Schmerzpunkte verursachen eine Einschränkung der Bewegung, die auch bis in die Gelenke reichen kann.

Wann hilft eine Physiotherapie und Massage?

Innerhalb der Physiotherapie zeigt die Triggerpunkttherapie und die damit verbundene Beseitigung myofaszialer Schmerzpunkte eine gute Wirkung. Die einzelnen Verhärtungen in den Muskelfasern werden so gelöst. Der Körper reagiert auf krankhafte Prozesse und bei einer Überbelastung mit verschiedenen Beschwerden, die bei einer Behandlung und Massage erst korrekt diagnostiziert werden müssen. Hierfür ist die Triggerpunktmassage eine ebenso gute Methode wie die Lymphdrainage oder die Elektrotherapie am Muskel. Die Physiotherapie setzt auf die Triggerpunktmassage, um den Kreislauf des Schmerzes zu durchbrechen. Für Patienten ist die Behandlung zwar teilweise etwas unangenehmer, dafür zeigen sich schnelle Erfolge.

Was ist die Triggerpunkttherapie?

Bei der Triggerpunkttherapie dient eine Massage dazu, die Schmerzpunkte einzeln aufzulösen. Der Therapeut reizt sie durch Druck. Das führt dazu, dass der betroffene Muskel den Schmerz auch in eine weiter entfernt gelegene Körperzone ausstrahlt. Durch Ausstreichen und Dehnen ist es möglich, den Schmerz aufzulösen. Triggerpunkte sind immer punktuelle Bindegewebsablagerungen. Um jeden Punkt sitzt ein übersäuertes Gewebe, das im gesunden Zustand elastisch ist. Behandelt werden die schmerzhaften Stellen durch Akupunktur, Akupressur, manuelle oder lokale Massagen oder durch die Elektrostimulation. Eine weitere Methode sind Infiltrationen, die in den schmerzenden Bereich erfolgen und den Schmerz betäuben.

Wo kommt die Triggerpunkttherapie zum Einsatz?

Eine speziell auf die Schmerzpunkte ausgerichtete Therapie ist sehr wirksam. Möglich ist die Triggerpunktbehandlung bei:

  • Migräne und Kopfschmerzen
  • Schmerzen an der Schulter oder im Nacken
  • Rückenschmerzen
  • Schleudertrauma
  • Schwindel
  • Knieschmerzen
  • Hexenschuss
  • Tennis- oder Golfarm
  • Achillessehnenschmerzen
  • Sehnenentzündungen
  • Arthrosen
  • Gelenkschmerzen

Wie läuft eine Triggerpunkttherapie ab?

Die Erstellung einer Diagnose darüber, wo welcher Schmerz auftritt und welche Auswirkungen er hat, leitet die Behandlung ein. Ziel ist es, eine sehr genaue körperliche Untersuchung aller Symptome anzugehen und die Beschwerden zuzuordnen, um eine passende und spezifische Therapie für den Patienten anzusetzen. Die myofaszialen Strukturen lassen sich dabei einzeln abtasten und durch Druckausübung beeinflussen. Ist die Verhärtung bereits zu stark, wird eine Infiltration oder Akupunktur angesetzt, damit der Schmerz zunächst betäubt und der Triggerpunkt behandelt werden kann. Danach gilt es, mit der mechanischen Massage deine Verhärtungen zu lösen. Da die Muskulatur durch Verklebungen eine narbige Gewebsveränderung erfahren hat, ist es wichtig, direkt auf die Bereiche einzuwirken. Oft wird auch ein Muskelentspannungsverfahren als zusätzliche Therapie angeordnet.

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