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Ayurveda-Massageöl richtig anwenden? Diese Tipps helfen

Ayurveda-Massageöl richtig anwenden? Diese Tipps helfen

Ayurveda ist eine viele Tausende Jahre alte indische Lehre. Sie kann heilen, doch Ayurveda ist viel mehr als eine Heilkunst. Das Ziel von Ayurveda ist es, uns bis ins hohe Alter fit und gesund zu halten. Die Massage mit natürlichen Ölen nimmt einen grossen Stellenwert ein. Die indische Philosophie geht jedoch noch viel weiter. Wichtige Bestandteile dieser Lehre sind eine gesunde Ernährung, regelmässige Meditation, Massagen mit natürlichen Ölen sowie die Linderung und Heilung von Beschwerden. Ein von Ayurveda geprägter Lebensstil kann zu mehr Gelassenheit und Entspannung verhelfen.

Was versteht man unter einem Ayurveda-Massageöl?

Ein Ayurveda-Massageöl ist ein Öl für verschiedenste Massagen. Der Inhalt setzt sich aus typischen Kräutern zusammen, die in der Lehre des Ayurveda eine überlieferte Wirkung haben. Die ölige Konsistenz lässt sich leicht auftragen und einmassieren und wird von der Haut sehr gut aufgenommen. Beliebte Ayurveda-Massageöle sind zum Beispiel das Sesamöl sowie weniger bekannte Öle wie das Pippalyadi Thailam, das Sudhabala Thailam oder das Chinchadi Thailam. Sie werden in unseren westlichen Kreisen für typische Beschwerden eingesetzt. Diese drei Öle kommen zum Beispiel bei der Behandlung von Nervenerkrankungen zum Einsatz und können die Heilung durch Medizin unterstützen.

Wie setzt sich der Inhalt der Natur-Produkte zusammen?

Hochwertige Ayurveda-Massageöle sind Natur-Produkte. Das heisst, ihr Inhalt besteht aus einem hochwertigen Extrakt von Blüten, Kräutern und deren Bestandteilen. Künstliche Zusätze sind in der Regel nicht enthalten, dadurch werden die Öle vom Körper sehr gut aufgenommen. Auch Parfüm sollte in einem Ayurveda-Massageöl nicht enthalten sein, damit lediglich die Duftstoffe der Kräuter und Blüten wahrgenommen werden.

Wie wirken die Öle auf die Haut?

Ein ayurvedisches Massageöl wird sanft in die Haut einmassiert. Die ölige Konsistenz zieht leicht in die Haut ein. Duftstoffe von Kräutern oder Blüten wie Neroli machen eine Massage mit einem Ayurvedaöl zu einem angenehmen Erlebnis. Der wichtigste Effekt dieser Öle dürfte allerdings darin bestehen, Blockaden im Körper zu lösen, sodass die Energie wieder frei fliesst. Das ist in der Regel das Ziel einer ayurvedischen Massage, deren Wirkung sich aus dem Zusammenspiel von Öl und gezielten Massagegriffen ergeben soll.

Was ist Vata, Pitta und Kapha und wie beeinflussen sie den Körper?

Vata, Pitta und Kapha sind in der ayurvedischen Lehre drei Doshas. Für diesen Begriff gibt es in der westlichen Schulmedizin kein Pendant. Man könnte die drei Doshas als Temperament oder Charakter eines Menschen umschreiben. In jedem Menschen sind alle drei Doshas vertreten, allerdings ist der Anteil unterschiedlich. In der Reinform gibt es Vata, Pitta und Kapha eher selten.

  • Der Vata-Typ steht eher für einen geistig sehr regen, aber auch sehr sensiblen Charakter, der leicht verletzlich ist und immer ein wenig geschützt werden muss.
  • Der Pitta-Typ wird gerne als temperamentvoller Macher umschrieben, der sehr aktiv ist und gerne etwas bewegt. Das macht ihn zu einem aktiven und feurigen Zeitgenossen.
  • Der Kapha-Typ hingegen gilt als beständig, ruhig und besonnen und muss immer ein wenig angeregt werden.

Eine gute Ayurveda-Massage sollte mit einem Massageöl durchgeführt werden, das entweder auf das Dosha abgestimmt ist oder das für alle drei Doshas geeignet ist und diese harmonisieren kann. Dazu gehört zum Beispiel ein gutes Sesamöl.

Wie erkenne ich hochwertige Natur-Produkte?

Ein Ayurveda-Massageöl von bester Qualität erkennst du an den Inhaltsstoffen. Sie sollten lediglich aus einem Extrakt der Kräuter und aus dem Öl bestehen. Zusätze wie Farbstoffe oder Konservierungsstoffe haben in einem Massageöl nichts verloren, da sie zu Hautreizungen führen könnten. Im besten Fall handelt es sich um ein Bio-Produkt, bei dem alle Inhaltsstoffe aus biologischem Anbau stammen.

Welche Behandlung wird mit einem Öl durchgeführt?

In erster Linie werden diese Natur-Produkte für eine Massage des ganzen Körpers eingesetzt. Eine solche Massage kannst du zum Beispiel bei einem Therapeuten in deiner Nähe geniessen, sofern er auf ayurvedische Massagen spezialisiert ist. Ayurvedische Massagen bestehen aus einer besonderen Technik, die sich aus ausstreichenden Bewegungen zusammensetzt. Dadurch sollen die Meridiane im Körper gelockert und Blockaden gelöst werden. Im Rahmen einer ayurvedischen Reinigungskur ist die Therapie noch umfangreicher. Ein ayurvedisches Öl kann dann auch zur Einnahme oder als Einlauf eingesetzt werden.

Kann ich eine Anwendung selbst machen?

Es spricht nichts dagegen, eine Massage mit einem ayurvedischen Massageöl selbst durchzuführen. Auch für eine Partnermassage bietet sich das hochwertige Öl an. Du musst die ayurvedische Massagetechnik keinesfalls beherrschen, denn es genügt schon, wenn du Arme und Beine sowie den Rumpf selbst massierst, soweit dir das möglich ist. Massierst du deinen Partner, freut er sich mit Sicherheit auch, wenn du seinen Rücken ein wenig einbeziehst, um den entspannenden Effekt zu verstärken.

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